aegoFolio Clown-Akademie

Lebendigkeit und Lebensfreude

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PRESSE

SCHLAUFOX war bei uns.

 

HARBURGER RUNDSCHAU – 5.2.2011

 

Ansichten eines Clowns

 

Evelin Hartmann

 

Wim Lauwers-Schittko und Ute Bernhardi wollen kleinen und großen Menschen dabei helfen, fröhlicher zu werden

 

Buchholz. Er strahlt von einem Ohr zum anderen, seine Augen leuchten – rote Theaterschminke formt seinen übergroßen Mund. Aber als erstes schaut man auf Wim Lauwers-Schittkos rote Clownsnase. Der 60 Jahre alte Holländer leitet mit seiner Partnerin Ute Bernhardi, 67, die erste Clown-Akademie in der Nordheide. An diesem Wochenende werden die beiden Existenzgründer ihre Akademie mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Ihr Name: aegoFolio – Clown-Akademie.
Nun gibt es in Buchholz also einen professionellen Schalk, den Clown Wim. „Aber auch der Magier Wim und der Clown Wim zusammen mit Clownin Locki gehören zu unserem Programm“, erklärt Wim Lauwers-Schittko und zeigt einladend in den Flur der etwa 70 Quadratmeter großen Erdgeschosswohnung in der P.-H.-Albers-Strasse 4. Neben einem Raum mit Bühne, der neuen „Zimmerbühne Buchholz“, gibt es auch noch ein Meditationsraum.
Im Obergeschoss wohnt das Paar, das sich im März 2010 auf einem Seminar in Belzig (Brandenburg) zum Thema „Über die Magie des Alters“ kennengelernt hat. „Ich wollte wissen, welche Energiequellen man im Alter aktivieren kann, wo die Kraft liegt – jetzt weiß ich es“, sagt Ute Bernhardi und strahlt ihren Lebens- und nun auch Geschäftspartner an: „Im Neuanfang.“
Die ehemalige Realschullehrerin, mit Zusatzausbildung zur Supervisorin ist nun wieder in der Ausbildung: zur Clownin. Im Oktober ist Wim Lauwers-Schittko aus dem hessischen Bad Arolsen zu ihr gezogen, hat seine Fahrradkurierfirma „Die fliegenden Holländer“ verkauft. Sicher ist er der Liebe wegen nach Buchholz gezogen, „aber der Wunsch, wieder als Clown zu arbeiten, hat schon auch eine Rolle gespielt“, sagt Lauwers-Schittko. Der gelernte Pädagoge mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung hat lange Jahre an Theatern und über die Volkshochschule Clown-Unterricht gegeben.
Nun wollen die beiden zusammenarbeiten. Ihre Idee: Menschen zu einer besseren Kommunikation verhelfen, zu einem ruhigeren, fröhlicherem Ich. Bedarf gebe es in unserer hocheffizienten, schnelllebigen Gesellschaft reichlich, sind sich die Unternehmer sicher. „Erst kommen die Menschen bedrückt, ausgepowert zu einem und am Ende gehen sie mit einem Lächeln“, erzählt Ute Bernhardi, „diese Erfahrung macht der Clown wie der Supervisor gleichermaßen.“ Aus dieser Gemeinsamkeit heraus haben sie ihr Konzept entwickelt.
Im Zentrum des Angebots stehen Kinder-Eltern-Wochenenden. „Dabei arbeitet Wim mit den Kindern“, so Bernhardi. Er lässt sie sich verkleiden, macht mit ihnen zu afrikanischer Musik Lockerungsübungen, singt, tanzt, lässt die Kinder aus ihrem oft engen Korsett aus Erziehung und Schulalltag ausbrechen, wieder richtig „kindisch“ sein. Während die Supervisorin im Meditationsraum mit den Erwachsenen Teilnehmern Entspannungsübungen macht, meditiert und sie zu einer Traumreise entführt. Auch sie sollen nach dem Vorbild der Transaktionsanalyse den kindlichen Anteil in sich wieder entdecken.
Am zweiten Tag spielen Eltern und Kinder dann zusammen. Das Ziel: ein entspannteres Miteinander innerhalb der Familie, eine bessere Kommunikation zwischen den Generationen. Die Kosten für das komplette Wochenende: Kinder zahlen etwa 40 Euro, Erwachsene 80 Euro. Ein faires Angebot.
Tiefer in die Tasche greifen müssen gestresste Manager und Geschäftsleute, Burnout-Kandidaten, die durch einem Training mit Clown Wim innere Blockaden auflösen, neue Perspektiven für ein erfüllteres Leben entwickeln wollen. Sie zahlen 300 Euro pro Stunde.
Außerdem sollen Auftritte der Clowns und Magier in der Zimmerbühne Buchholz stattfinden. Und wer möchte, kann bei Wim Lauwers-Schittko Clown-Trainingsstunden nehmen.
Rund 10 000 Euro hat der Clown bisher in sein Unternehmen investiert. Zurzeit schreibt er an seinem Businessplan und besucht die Gründerwerkstatt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg. Auch wenn er das Leben leicht und fröhlich angehen möchte: Sein Geschäft nimmt Wim Lauwers-Schittko ernst. „So überlegen wir, ob wir mit einem Hotel in der Region zusammenarbeiten und für die Wochenenden ein komplettes Paket anbieten.“
Auch ein Logo haben die beiden Clowns für ihre Akademie entwickelt: ein grünes Giersch-Blatt – aego, von lateinisch Aegopodium, auf deutsch Giersch. Ute Bernhardi: „Viele wissen nicht, dass die Gierschpflanze kein Unkraut ist, sondern eine Heilpflanze, und unausrottbar. Auch wenn man sie fast ganz ausgerottet hat, erblüht sie irgendwann wieder – so ist das Leben.“ Wer sich die neue Clown-Akademie anschauen möchte, kann das am Sonntag, 6. Februar, von 14 bis 17 Uhr tun. Um 15 Uhr tritt Clown Wim und um 16 Uhr der Magier Wim auf. Ort des Geschehens: P.-H.-Albers-Straße 4. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 04181/2 19 36 01.

 

 

17.03.2011
Wirtschaft kompakt in Bleckede vertreten

Heiße Vorführungen gemixt mit interessanten Informationen präsentierte die VGH mit ihrem Brandmobil.
Bleckede. Vielseitig und kompakt präsentierten sich der Handel, Dienstleistungsbetriebe, Handwerk sowie diverse Leitungsanbieter am vergangenen Wochenende in Bleckede. Durchweg positiv äußerten sich Besucher und auch die Aussteller über das Angebot. Das Wetter spielte sowohl in den Phasen des Auf- und Abbaus für die Aussteller als auch für die Besucher, die nach den ersten Einschätzungen in der gleichen Größenordnung wie vor zwei Jahren die Messe besuchten, mit. Auf besonderes Interesse stießen die Vorführungen des Brandmobils der VGH. Eine nicht alltägliche Präsentation, die laut Informationen der Sparkasse Lüneburg im Normalfall mindestens 1 Jahr im Voraus bestellt werden müsse und für Bleckede glücklicherweise vor der Saison zur Verfügung stehe. Besonders ins Auge fielen die Uniformträger, die für die kommende Darstellung der Göhrdeschlacht warben.

Bei den Jüngsten und auch bei den älteren Gästen setzte der Clown den einen und anderen bunten Tupfer mit seinen Späßen. Gerade diese kleinen Punkte machten die Messe in Bleckede erlebnisreich.

Bei den Jüngsten und auch bei den älteren Gästen setzte der Clown den einen und anderen bunten Tupfer mit seinen Späßen. Gerade diese kleinen Punkte machten die Messe in Bleckede erlebnisreich.
Während sich das Glücksrad auf dem Stand der Elbmarsch-Zeitung drehte und die Besucher anzog, drehten sich auch die Rotoren des Hubschraubers unaufhörlich. Das Angebot, die Heimatstadt einmal von oben zu sehen, nutzten viele Besucher.
Ein Selbstgänger war natürlich auch wieder die Tombola. Zu den Auslosungszeiten war vor der Bühne kaum ein Durchkommen und die attraktiven Preise wechselten laufend ihre Besitzer. Dass der Bummel über die Messe nicht nur dem reinen Informationsbedarf diente, machten die immer gut besetzten Bänke in der Gastronomie sichtbar. Ob zum Mittag oder zum Kaffee, die Besucher nutzten das Angebot des Landgasthauses Karze. Insgesamt fasste die Messe die lokalen Wirtschaft zu einem positiven Gesamteindruck zusammen. –EZ-Redaktion/wh-